Für Papa

 

*03.07.1936

+03.11.2010

 

Wenn der Lebensweg zu Ende geht
Schmerz den Tag mit der Nacht verwischt
Keine Hilfe mehr zur Verfügung steht
Am Ende das Leben erlösend erlischt

Als deine Haare langsam ergrauten
Das Leben seine Falten grub
Da wollte ich die Endlichkeit nicht achten
Ewig schien die Zeit, die uns trug

Jetzt ist sie viel zu schnell vergangen
Trag ein Bild im Inneren von dir
Es ist als wärst du nie gegangen
Bleibst mein Papa, bleibst so immer bei mir

 

 

© Text und Foto Brigitte Wagner

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3 Kommentare

  1. *schnüff*
    Das hast Du schön geschrieben. Sicher war Dein Vater sehr stolz auf seine starke Tochter!

  2. Danke!

    Nicht immer ist man stark, aber wir haben uns – meine Mutti, mein Bruder und ich.
    Dazu noch die Angehörigen, Freunde und Bekannte.

  3. Der Tod ist mein Freund,
    allgegenwärtig und immer für mich da,
    immer eine letzte Tür, die Sicherheit bietet,
    immer ein tröstender Gedanke…

    Er nahm vieles, was mir lieb war,
    nahm es in seine schützende Arme
    oder riss es an sich in die tiefe Finsternis…

    Nun kam er auch zu dir,
    geleitete dich sanft in einen tiefen Schlaf
    und führte dich über einen hellen Weg in das,
    was nach dem Sterben kommt…

    Ich will mich von dir verabschieden,
    dir nachrufen, du sollst Grüße ausrichten,
    an die, die mir lieb waren,
    sag ihnen, wie sehr ich sie vermisse!

    Doch du bist fort,
    schon lange auf dem Weg…

    Deine Freundin
    Tabea


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