Da könnt‘ isch misch uffresche!

Um halb 8 Uhr war der Tag schon gelaufen, denn da las ich folgenden Artikel in der FR-Online.de:

Frankfurt am Main

Stadt schließt „Hamburger am Turm“

Link zum vollständigen Artikel

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Zur Erklärung:

Unsere kleine Kino-Clique trifft sich immer gerne vor der Kinovorführung am Imbiss ‚Hamburger am Turm‘, um sich zu stärken! Spätestens im November soll damit Schluss sein, denn dann soll dort ein neues Aufstellungskonzept für Kunst die angrenzende Grünanlage verschönern/erweitern.

Ich bin mal gespannt wie die Kunst schmeckt und ob die auch Steuern in die Stadtkasse zahlt. Gesellschaft wird sie auf jeden Fall dort haben. In der Grünanlage wird schon immer gerne gelagert, von Liebhabern des Hochprozentigem und anderen Rauschmitteln.

MAHLZEIT!

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Hier nun habe ich mir Luft gemacht….

Email an: info.amt23@stadt-frankfurt.de

Betreff:  Zur Kündigung des Imbiss ‚Hamburger am Turm‘ am Oeder Weg, Frankfurt am Main

Sehr geehrte Damen und Herren,

dank FR-Online erfuhr ich von der im Betreff genannten Kündigung und kann leider die Gründe der Stadt Frankfurt am Main nicht nachvollziehen.

Hier ist seit beinahe 2 Jahrzehnten eine Möglichkeit geboten fast rund um die Uhr – für kleines Geld – sich eine anständige Mahlzeit zu gönnen. Nicht jeder Frankfurter (und seine Gäste) hat die Zeit und das Geld die gegenüberliegenden Restaurants (Louisiana und Alex) zu nutzen.

Beim ‚Hamburger am Turm‘ wird sich – verabredet, getroffen, gegessen, getrunken und auch wieder verabschiedet und das geschieht dort alles an einem sauberen Platz.

Gehe ich etwas weiter in den angrenzenden Park sieht es dort schon anders aus. Da wird dann eher gelagert, mit Alkohol und Drogen. Genau dort fühle ich mich unwohl, deshalb gehe ich nur noch vom Imbiss aus direkt zum Kino und verzichte auf eine kleine Runde durch die Parkanlage. Besser als eine Erweiterung wäre es wünschenswert die bereits bestehende Anlage zu pflegen.

Besonders schade finde ich in solchen Zeiten der Wirtschaftskrise, dass ein bestehendes Unternehmen, das regelmäßig Steuern in die Stadtkasse zahlt, nun für ein neues Aufstellungskonzept für Kunst in der Wallanlage gekündigt bekommt. Ein Unternehmen, das weiterhin investieren möchte!

Ich hoffe darauf, dass eine umwerfende Email-Flut in diesem Fall Sie noch umstimmen kann, denn von Kunst in der Anlage wird niemand satt und sie zahlt auch keine Steuern.


Nachher besuche ich wieder den Imbiss und ich hoffe dies noch lange tun zu können.


Mit freundlichen Grüßen

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Update vom 07.10.2009!

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Gestern war ich bei Christina Diesy, die Besitzerin der Imbissbude „Hamburger am Turm“ und sie informierte mich über den neuesten Stand der Dinge. So fand ich den weiteren Artikel der FR-Online und zu Facebook (s.u.)

Zusätzlich habe ich heute meine Email noch an folgende Adressen versendet:

‚buero-oberbuergermeisterin@stadt-frankfurt.de‘;  ’schuldezernat@stadt-frankfurt.de‘;  ‚info@cdu-fraktion.frankfurt.de‘; ‚info@spd-fraktion.frankfurt.de‘;  ‚info@gruene-fraktion.frankfurt.de‘;  ‚Mark.Gellert@stadt-frankfurt.de‘; ’schwarz@cduffm.de‘

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FR-Online.de

Streit um „Hamburger am Turm“

Titanic will Imbissbude retten

Link zum vollständigen Artikel

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Hier kann man sich auf Facebook bei Hamburger am Turm gegen die Schließung eintragen!

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DemoPartyFlashmob ‚Burger&Bierchen am Turm‘

Döner-Demo: Rettet ‚Hamburger am Turm‘

am Samstag, 10. Oktober 2009, von 21:00 bis 00:00 Uhr

Hamburger am Turm
Eschenheimer Tor 1
60318 Frankfurt
0-69-290202

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2 Kommentare

  1. Ich habe mir das ganze jetzt mal durch gelesen.

    So wie ich das verstanden habe möchte Eure Stadt eigendlich das ganze Gesocks da weg haben (Die Wallanlage am Eschenheimer Tor wolle man „von Fremdeinflüssen bereinigen“), aber ihr habt keine Möglichkeit das GANZE GESOCKS von Liegenschaftsamtsleitern , Planungsdezernaten und Stadtplanern , die warum auch immer ihr Geld bekommen (anscheinend für bekloppte Ideen und am Bürger, der wie ich glaube, dazu nicht befragt wurde, vorbei).

    Heyyyyyyyyyyyyyyyyyy…Glückwunsch zu Eurer inkompetenten Stadtplanung.

    Da freut man sich doch sicher da zu Wohnen.

    Aber keine Angst, ist in jeder Stadt so, man möchte die jeweiligen „schäbigen Sachen“ gerne weg haben, wenn dazu die oben genannten Personen gehören würden, hätten wir diese Probleme nicht.

    Gruß
    Tabea

  2. Ok, ok …. so hätte ich es auch am liebsten ausgedrückt, aber für das erste Anschreiben wollte ich höfliche Worte gebrauchen 😉

    Ich finde es beschämend für die Stadt Frankfurt, eine Kultstätte für Bauch und Seele abreissen zu wollen.


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