Tierisches Vergnügen im Rhein-Main-Gebiet

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Skyline von Frankfurt am Main

Aufgenommen von der BG Unfallklinik Frankfurt am Main aus, am 12.02.2012

Zeppelin NT … und er fliegt doch!

NT steht für ‚Neue Technologie‘, er enthält also unbrennbares Helium in einer Hülle, die aus reißfestem Mehrschichtlaminat besteht. Da kann es am Himmel blitzen wie es will, da passiert mal nix 🙂
Unsere kleine Bodenseetruppe ist am 07. Juni 2011 um 08.45 Uhr dran. Nur der frühe Vogel fängt den Wurm!
Eigentlich sollten wir ja schon am Tag zuvor fliegen, aber da machte uns der Wind einen Strich durch die Rechnung.
Es ist wie vor einem innerdeutschen Flug. Eine Stunde vor Abflug soll man da sein, man bekommt sein Taschenmesser, Feuerzeug und Nagelfeile (falls vorhanden) abgenommen, wird abgescannt und darf dann zur Sicherheitseinweisung in einen kleinen Kinosaal. Dort gibt es zur Einstimmung einen kurzen Film über den Zeppelin NT. Dabei kann man es kaum noch abwarten ….
Sicherheits-bla-bla muss sein. Die Flugbegleiterin zeigt die Schwimmweste und natürlich auch die K*tztüte, die jeder Sitzplatz im Zeppelin hat.
Ach ja, jeder Platz ist ein Fensterplatz! Drängeln ist also nicht nötig 😉
Mit nem Kleinbus geht es ab zum Zeppelin, denn auf einem Flugplatz gibt es keine Fußgänger.
Da es der erste Flug an diesem Tag war, war der Zeppelin noch am mobilien Ankerfahrzeug angedockt.
Der Einstieg läuft paarweise ab und man darf sich sofort anschnallen. Es ist das gleiche Gurtsystem wie in Flugzeugen. Auf der Einstiegstreppe geht es ein wenig wackelig zu *gg*, aber es ist wirklich undramatisch.
Der Zeppelin hebt ruhig, aber zügig ab.
Sobald man die Flughöhe von ca. 300m erreicht hat, darf man sich abschnallen und in der Kabine rumlaufen. Es gibt am Heck ein Panoramafenster. Der Ausblick ist genial!
Dann gibt es noch 2 Fensterklappen für die Foto-Freaks (wie mich zum Beispiel), die keine Fensterspiegelungen auf ihren Fotos haben möchten.
Der Pilot ist während der Abschnallzeit für Fragen und sonstige Plaudereien ansprechbar. Ein sympathischer Mensch, der einen beneidenswerten Job hat.
30 Minuten vergehen allerdings viel zu schnell und so durfte man sich für den Landeanflug wieder setzen und anschnallen.
Der Ausstieg verläuft dann unbedingt geordnet, denn die Gewichtsveränderung sollte nicht zu stark sein wenn der Zeppelin nicht mehr an dem mobilien Ankerfahrzeug angedockt ist. Also alle Aussteiger nach links, immer 2 steigen aus und 2 Einsteiger setzen sich sofort auf die rechte Seite und schnallen sich an. Das dauert bei nur 12 Passagieren nicht allzu lange. Aus sicherer Entfernung kann man am Landeplatz noch ein paar letzte Fotos schießen, bevor man wieder zurück zum Hangar gefahren wird.
Nun gibt es Urkunden und ein Glas Prosecco für alle Passagiere.
Was bleibt …., man mag sofort den 2 Stunden Flug buchen 🙂
Dafür werde ich mir ein großes Sparschwein besorgen *seufz*

Technische Daten Zeppelin NT

Länge 75 m

Max. Breite 19,5 m

Höhe 17,4 m

Hüllenvolumen 8.425 m³

Max. Geschwindigkeit 125 km/h

Reichweite 900 km

Max. Flughöhe 2.600 m

Max. Flugdauer ca. 24 h

Link Zeppelin NT

Frühling im Garten :-)

Und das Beste an diesem Frühling ist: Mein Heuschnupfen ist weg, warum auch immer?! *freu*

Neujahrsgrüße 2011

Eingeparkt ….

… und somit werde ich wohl zum Bahnhof laufen müssen … *Kopfkratz* … um auf die Arbeit zu kommen.

 

Nein, dies ist kein Bild aus dem Bay. Wald oder aus dem Allgäu. Ich parkte mein Auto in Niederhöchstadt (Vordertaunus) und nun warte ich auf die Schneeschmelze, irgendwann im Frühjahr 2011 *Schnutezieh*

 

 

Mal schauen, vielleicht kann ich auch bald mein Auto suchen?

Für Papa

 

*03.07.1936

+03.11.2010

 

Wenn der Lebensweg zu Ende geht
Schmerz den Tag mit der Nacht verwischt
Keine Hilfe mehr zur Verfügung steht
Am Ende das Leben erlösend erlischt

Als deine Haare langsam ergrauten
Das Leben seine Falten grub
Da wollte ich die Endlichkeit nicht achten
Ewig schien die Zeit, die uns trug

Jetzt ist sie viel zu schnell vergangen
Trag ein Bild im Inneren von dir
Es ist als wärst du nie gegangen
Bleibst mein Papa, bleibst so immer bei mir

 

 

© Text und Foto Brigitte Wagner